Gehaltsumwandlung

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Wenn Teile des „Barlohns“ in „Sachlohn“ umgewandelt werden, steigt das Real-Einkommen des Mitarbeiters – zu Lasten des Finanzamtes. Schädliche Nebenwirkungen können ausgeschlossen werden.

Mehr Geld statt mehr Gehalt?

Vergütungsmodelle, bei denen ein Teil des „Barlohns“ durch „Sachlohn“ ersetzt wird, erfreuen sich zunehmender Nachfrage. Durch die Gehaltsumwandlung erhöht sich das Real-Einkommen des Mitarbeiters – und dessen Bindung an das Unternehmen.

Dabei kommt es jedoch auf die genaue Vertragsgestaltung an. Wichtig ist, dass der Arbeitgeber die Verfügungsgewalt über den Gegenstand behält. Andernfalls droht die Gefahr, dass die Gehaltsumwandlung zur „Gehaltsverwendung“ wird.

Wenn die Gehaltsumwandlung in erster Linie dem Zweck dient, dem Arbeitnehmer das Eigentum am Leasingobjekt zu verschaffen, ist die steuerliche Anerkennung gefährdet. Dies ist bspw. der Fall, wenn der Arbeitnehmer über eine Kaufoption verfügt, und er das Leasingobjekt – trotz höheren Marktwertes – zum vertraglichen Restwert erwerben kann. Solche Vertragsgestaltungen sollen angeblich der steuerlichen „Optimierung“ dienen. Doch das Gegenteil ist der Fall: sie gefährden die steuerliche Anerkennung der Gehaltsumwandlung und kommen den Arbeitgeber teuer zu stehen.

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AMS sichert Ihnen eine steuerkonforme Vertragsdurchführung zu.

(Elektro-) Pkw

Viele Arbeitnehmer würden gerne einen Firmenwagen fahren – und dafür auf einen Teil des arbeitsvertraglichen Brutto-Entgeltes verzichten. Doch viele Arbeitgeber haben Bedenken. Sie scheuen die Kosten und Risiken, die mit einem üblichen Firmenwagen und dem Leasingvertrag verbunden sind. Mit AMS ist der Arbeitgeber vor diesen Problemen geschützt. AMS befreit den Arbeitgeber von der Halterhaftung und von einer langfristigen Leasingverpflichtung.

Mit der Überlassung des Fahrzeuges an den Arbeitnehmer wird aus dem Firmenwagen ein Dienstwagen. Sofern die Kosten des Dienstwagens ganz oder teilweise durch einen arbeitsvertraglichen Entgeltverzicht des Arbeitnehmers finanziert werden, handelt es sich um eine „Gehaltsumwandlung“. Für die steuerliche Anerkennung spielt es keine Rolle, ob der Mitarbeiter den Dienstwagen nur privat oder auch beruflich nutzt. Der Dienstwagen kann auch den privaten Zweitwagen ersetzen.

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In unserer Mediathek finden Sie auch einen Film zum Thema.

(Elektro-) Fahrrad

Im innerstädtischen Verkehr ist das (Elektro-) Fahrrad dem Auto oft überlegen. Wer Fahrrad fährt, schont die Umwelt und fördert die eigene Gesundheit. Das ist einer der Gründe, warum die obersten Finanzbehörden des Bundes und der Länder im Jahr 2012 entschieden haben, das „Dienstfahrrad“ dem „Dienstwagen“ steuerlich mindestens gleichzustellen. Seitdem bieten immer mehr Unternehmen ihren Mitarbeitern ein Firmen- oder Dienstrad zur privaten Nutzung an.

Für die steuerliche Anerkennung spielt es keine Rolle, ob das Dienstfahrrad nur privat oder auch beruflich genutzt wird. In jedem Fall können die Leasingkosten durch eine Gehaltsumwandlung finanziert werden. Doch immer mehr Arbeitgeber erkennen dabei den eigenen Nutzen und beteiligen sich mit einem monatlichen Zuschuss an den Leasingkosten. Denn Arbeitnehmer, die den Arbeitsweg regelmäßig mit dem Fahrrad zurücklegen, sind im Durchschnitt weniger krank. Eine Übersicht der Fahrrad-Händler, Fahrrad-Hersteller und Fahrrad-Modelle finden Sie bei GREENFINDER .

Bitte lassen Sie sich nicht von den falschen Steuerversprechungen irritieren, die von vielen Anbietern und Medien verbreitet werden. Der Steuervorteil ist nicht so hoch, wie oft behauptet. Lesen Sie dazu einen Artikel der Berliner Steuerexpertin und Rechtsanwältin Annika Haucke: „Eine Goldgrube mit Tücken“. Eine Berliner Steuerberatungsgesellschaft hat einen kleinen Praxisratgeber zum Thema Dienstfahrrad zusammengestellt.

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Computer & Mobiltelefone

Mit dem „Mitarbeiter-PC-Programm“ (MPP) hat sich die Bundesregierung im Rahmen der Initiative D21 das Ziel gesetzt, Computerkenntnisse als „vierte Kulturtechnik“ neben Lesen, Schreiben und Rechnen in unserer Gesellschaft zu verankern und damit die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands im internationalen Vergleich zu sichern.

Das „Mitarbeiter-PC-Programm“ kann von allen deutschen Unternehmen und Niederlassungen ausländischer Unternehmen, deren Mitarbeiter einen deutschen Arbeitsvertrag haben, umgesetzt werden. Die Geräte werden vom Arbeitgeber geleast. die Leasingraten werden im Rahmen der Gehaltsumwandlung vom Brutto-Gehalt des Arbeitnehmers – steuermindernd – abgezogen. Egal, ob es sich um Smartphones oder Computer (einschließlich Drucker, Speicher, Scanner usw.) handelt.

Fragen & Antworten (FAQ)

Die Antwort auf viele Fragen, die sich im Zusammenhang mit dem Dienstfahrrad und dem Dienstwagen – insbesondere im Rahmen der Gehaltsumwandlung – ergeben, finden Sie in unserem Fragenkatalog.

Beratungsleistung

Wenn Sie an unseren Vorschlägen interessiert sind, stellen wir Ihnen im Rahmen einer Web-Konferenz die einzelnen Lösungsvorschläge vor.

Anschließend erhalten Sie unser Beratungsangebot. Auf Grundlage Ihres Auftrages erstellen wir das Konzept. Das vereinbarte Honorar wird nur fällig, wenn wir Sie überzeugt haben.

Unser Tipp:

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