Häufige Fragen (FAQ)

Haben Sie Fragen zum Dienstrad bzw. Dienstwagen oder zur Gehaltsumwandlung? Hier gibt es – per Mausklick – auf viele Fragen eine Antwort. Sollten Sie keine befriedigende Antwort finden, teilen Sie uns bitte Ihre Fragen mit (siehe unten).

Begriffe

Zur AMS-Gruppe gehören mehrere Unternehmen, die in den Bereichen der betrieblichen Mobilität und Finanzierung tätig sind. Es begann im Jahr 1982, als in (West-) Berlin die AMS Allgemeine Mobilien-Service GmbH gegründet wurde. Mit den von AMS entwickelten Vertragslösungen (Gemeinschaftsleasing, RentSharing) werden viele Probleme vermieden, die sich bei einer gemischten Fahrzeugnutzung - dienstlich und privat - ergeben können. Mehr dazu erfahren Sie auf der Seite unseres Firmenprofils.
Ein Dienstrad bzw. Dienstwagen ist ein betriebliches Fahrzeug, das dem Mitarbeiter aufgrund des Dienst- bzw. Arbeitsverhältnisses überlassen wird. Ob das Fahrzeug nur privat oder auch beruflich genutzt wird, spielt für die steuerliche Anerkennung keine Rolle.
Während der übliche Firmenwagen von mehreren Mitarbeitern und überwiegend für "operative" Zwecke (bspw. im Kundendienst) genutzt wird, spielt beim Dienstwagen die Privatnutzung eine wichtige Rolle. Die Überlassung des Dienstwagens erfolgt im Rahmen des Dienst- bzw. Arbeitsverhältnisses. Es handelt sich um ein arbeitsvertragliches Privileg. Je geringer die berufliche Nutzung des Fahrzeuges, umso größer das Privileg - und der damit verbundene Steuervorteil.
Leasing ist eine Sonderform der Finanzierung. Das Objekt (Dienstrad oder Dienstwagen) wird von der Leasinggesellschaft gekauft und dem Leasingnehmer zur Nutzung überlassen. Dafür schuldet der Leasingnehmer dem Leasinggeber monatliche Leasingraten.
Im Gemeinschaftsleasing schließt AMS für dasselbe Fahrzeug jeweils zwei Verträge: einen Vertrag mit dem Arbeitgeber und einen Vertrag mit dem Mitarbeiter. Dabei werden die üblichen Rechte und Pflichten eines Leasingnehmers zwischen den beiden Parteien geteilt. Die obersten Finanzbehörden des Bundes und der Länder beurteilen die von AMS angebotene Vertragslösung ertragsteuerlich und umsatzsteuerlich unterschiedlich. Ertragsteuerlich handelt es sich um ein einheitliches Leasingverhältnis zwischen AMS und Arbeitgeber. Umsatzsteuerlich handelt es sich jedoch um zwei getrennte Leistungsaustauschverhältnisse. Dadurch ist der Arbeitgeber von der USt.-Abgabe für die Privatnutzung befreit. Ein geldwerter Vorteil nach § 8 Abs. 2 EStG entfällt.
Mit dem BMF-Schreiben vom 22.12.1975 (IV B 2 – S 2170 – 161/75) haben die obersten Finanzbehörden der Länder gemeinsam mit dem Bund festgelegt, dass ein Wirtschaftsgut nur dann dem Leasinggeber zuzurechnen ist, wenn er u.a. über die Mehrerlös-Chance verfügt. Diese Voraussetzung ist erfüllt, wenn der Leasinggeber bei Vertragsende 25% des Mehrerlöses (Verkaufserlös abzgl. vertraglichem Restwert) behält - und ggf. auf einen Folgevertrag anrechnet.
Bei der UPE handelt es sich um die "Unverbindliche Preisempfehlung" des Herstellers - also um den sogenannten Listenpreis des Fahrzeuges. Die UPE spielt im Steuerrecht eine wichtige Rolle - als Berechnungsgrundlage für geldwerte Vorteile - bzw. Privatanteile. Die Berechnung der Finanzraten erfolgt nicht auf Grundlage des Listenpreises, sondern aufgrund des tatsächichen Kaufpreises.
Fahrzeugüberlassungen oder Preisnachlässe, die der Mitarbeiter aufgrund des Dienst- bzw. Arbeitsverhältnisses erhält, sind als geldwerter Vorteil zu versteuern. Es handelt sich um Arbeitslohn. Darunter fällt auch der verbilligte Verkauf des Dienstfahrzeuges an den Mitarbeiter am Ende des Leasingvertrages. Ob der Preisvorteil vom Arbeitgeber direkt (oder indirekt über einen Dritten) gewährt wird, spielt keine Rolle. Das Steuerrecht kennt auch den "Arbeitslohn Dritter".

Grundsätzliche Fragen

Bei der Gehaltsumwandlung zieht der Arbeitgeber die Fahrzeugkosten vom Brutto-Gehalt des Mitarbeiters ab. Dadurch sinken die Steuern und ggf. die Sozialabgaben. Zum Vergleich: bei einem Brutto-Gehalt von 3.000 € und einer Gehaltsumwandlung von 100 € verringert sich das Netto-Einkommen aufgrund des Steuervorteils nur um rund 50 €.
Nach § 8 Abs. 2 EStG kann die Überlassung eines Dienstfahrzeugs zu privaten Zwecken pauschal mit 1% des Brutto-Listenpreises bewertet und als geldwerter Vorteil versteuert werden. Handelt es sich um ein Kraftfahrzeug, das auch für Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte eingesetzt wird, erhöht sich der geldwerte Vorteil. Sofern Sie das Fahrzeug jedoch gemeinsam mit Ihrem Arbeitgeber leasen (Gemeinschaftsleasing) entfällt ein geldwerter Vorteil. Stattdessen zahlen Sie aus Ihrem Netto-Einkommen ein entsprechendes Nutzungsentgelt - direkt an AMS.
Arbeitnehmer, die in Deutschland arbeiten, aber nur im Heimatland steuerpflichtig sind, müssen selbstverständlich auch den "geldwerten Vorteil" der Fahrzeugüberlassung im Heimatland versteuern.
Die Gehaltsumwandlung wird nur anerkannt, wenn der Barlohnverzicht rechtswirksam vereinbart wurde. Dazu ist eine Änderung des Arbeitsvertrages und ein entsprechender Barlohnverzicht für die Zukunft erforderlich. Wie hoch der Gehaltsverzicht ist, spielt grundsätzlich keine Rolle.
Bei Dienstwagen und Diensträdern ist die Höhe der Gehaltsumwandlung grundsätzlich nicht beschränkt. Voraussetzung für die steuerliche Anerkennung ist nur, dass Sie in Höhe des Umwandlungsbetrages rechtswirksam auf zukünftige Barlohnansprüche verzichten.
Im Rahmen der Gehaltsumwandlung darf das Dienstfahrzeug von jeder Person Ihres Vertrauens genutzt werden. Das sind natürlich in erster Linie Ihre Angehörigen. Für deren Handeln oder Unterlassen haften Sie gegenüber dem Arbeitgeber bzw. AMS.
Die Gehaltsumwandlung ist auch für Dienstfahrzeuge zulässig, die überwiegend von Ihren Angehörigen privat genutzt werden. Es gibt steuerrechtlich keine Begrenzung - egal, ob es sich um Diensträder oder Dienstwagen handelt.
Im Jahr 1997 entschied der Bundesfinanzhof (BFH) in einem Beschluss, dass die "Barlohnumwandlung" zum Zweck der Fahrzeugüberlassung steuerlich anzuerkennen sei. Der BFH-Beschluss wurde von den obersten Finanzbehörden des Bundes under Länder im Bundessteuerblatt als allgemeinverbindlich veröffentlicht. Dem haben sich im Jahr 2011 auch die Spitzenverbänder der Sozialversicherungsträger angeschlossen. Mit dem BMF-Schreiben vom 15.12.2016 wurden auch letzte Zweifel ausgeräumt.
Ihr Arbeitgeber kann sich - unabhängig von den Dienstfahrten - mit einem monatlichen Zuschuss an den Kosten des Dienstfahrzeuges beteiligen. Der Zuschuss kann fix oder variabel vereinbart werden.
Sofern Ihr Gehalt auch nach der Gehaltsumwandlung über der Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Sozialversicherung liegt, gibt es keine Nebenwirkungen. Liegt das Gehalt jedoch unter der Beitragsbemessungsgrenze, werden Ihre Ansprüche in der gesetzlichen Sozialversicherung gemindert. AMS bietet ein Vorsorgepaket an, um die Nebenwirkungen zu mindern.
Die steuerliche Anerkennung der Gehaltsumwandlung setzt voraus, dass der Arbeitnehmer zugunsten der Sachleistung auf Barlohnansprüche verzichtet. Der Verzicht muss rechtswirksam vereinbart sein. Sofern nicht nur der Arbeitgeber, sondern auch der Arbeitnehmer Mitglied einer der beiden Tarifvertragsparteien sind, besteht Tarifbindung. Ein Verzicht auf tarifliche Ansprüche ist dann ausgeschlossen. Der Arbeitnehmers kann in diesem Fall nur auf außertarifliche Entgeltbestandteile verzichten. Sogenannte tarifliche Öffnungsklauseln sind im Zusammenhang mit der Fahrzeugüberlassung so gut wie ausgeschlossen. Das liegt daran, dass Dienstfahrzeuge grundsätzlich auch Arbeitsmittel sind. Eine Öffnungsklausel, die eine dienstliche Nutzung des Dienstfahrzeuges untersagt, wäre steuerlich mindestens bedenklich.
Mit dem Vorsorgepaket sollen die Nebenwirkungen der Gehaltsumwandlung in der gesetzlichen Sozialversicherung ausgeglichen bzw. gemindert werden. Deshalb ist in dem Vorsorgepaket ein Versicherungsschutz bei Arbeitsunfähigkeit und - bei Dienstwagen - auch eine zusätzliche Altersversorgung enthalten. Das Vorsorgepaket wird aus den eingesparten Lohnnebenkosten des Arbeitgebers finanziert.
Für Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte können Sie gemäß § 9 Abs. 1 Nr. 4 EStG Werbungskosten in Höhe von 0,30 € pro Entfernungskilometer geltend machen. Der Anspruch besteht unabhängig davon, welches Verkehrsmittel Sie für die Fahrten nutzen und gilt somit auch bei Nutzung des Dienstrades oder Dienstwagens.
Bei Dienstfahrten, die mit einem betrieblichen Fahrzeug bzw. Dienstfahrzeug durchgeführt wurden, ist eine steuerfreie Kilometergelderstattung ausgeschlossen. Das gilt auch für den Fall, dass für das Dienstfahrzeug eine Gehaltsumwandlung vereinbart wurde. Das hindert Ihren Arbeitgeber allerdings nicht, die Fahrzeugkosten, die auf die Dienstfahrten entfallen, ganz zu übernehmen, so dass sich die Gehaltsumwandlung verringert. AMS bietet dafür einen Abrechnungsservice an.
Endet Ihr Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitgeber, so können Sie die Gehaltsumwandlung mit dem neuen Arbeitgeber fortsetzten. Es sei denn, Ihr bisheriger Arbeitgeber will das Fahrzeug allein weiternutzen - und stimmt einer Beendigung des Leasingvertrages nicht zu.
AMS sorgt mit schlanken Prozessen dafür, dass Ihr Arbeitgeber nur mit geringem Verwaltungsaufwand (Änderung des Arbeitsvertrages) zu Beginn un bei Beendigung des Leasingvertrages belastet ist. Während der Vertragslaufzeit fällt kein Verwaltungsaufwand an. Für die Leasingraten erfolgt eine Dauerbuchung.

Sonderfragen zur Elektro-Mobilität

Die Strom-Ladekosten können grundsätzlich über AMS abgerechnet werden. Voraussetzung ist, dass der Netzbetreiber auf AMS fakturiert und die Daten bereitstellt. Unter Novofleet finden Sie weitere Informationen. ARAL und SHELL bereiten ein gleiches Angebot vor.
Sofern Sie zu Hause über eine eigene Ladesäule (bzw. separaten Zähler) verfügen, kann der darüber bezogene Strom über AMS abgerechnet werden. Voraussetzung ist, dass der Netzbetreiber auf AMS fakturiert und die Daten bereitstellt. Übrigens: Ladesäulen können über AMS günstig geleast werden.
Die Kosten der Batterien erhöhen nicht den pauschalierten steuerlichen Nutzungswert nach § 8 Abs. 2, Sätze 2, 3 und 5 EStG (1%-Regel). Ist die Batterie im Fahrzeugpreis enthalten, wird der Batteriepreis herausgerechnet, so dass sich die Berechnungsgrundlage des steuerlichen Nutzungswertes verringert.
Sofern der Fahrzeughersteller für die Batterie einen Mietvertrag anbietet, wird der Mietvertrag direkt zwischen AMS und dem Hersteller geschlossen.
Die Bundesregierung fördert den Absatz neuer, erstmals zugelassener Elektrofahrzeuge mit einem Umweltbonus, sofern der Fahrzeughersteller den gleichen Umweltbonus gewährt. Der Bonus des Herstellers ist im Kaufvertrag auszuweisen. Gefördert werden Fahrzeuge gemäß § 2 EmoG (Elektromobilitätsgesetz). Der Bonus steht dem Fahrzeughalter zu und ist vom Fahrzeughalter beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontroller (BAFA) selbst zu beantragen. Zu diesem Zweck erhält der Fahrzeughalter von AMS die Kaufrechnung, in der der Umweltbonus des Herstellers und das Datum der Fahrzeugbestellung ausgewiesen sein muss. Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.bafa.de/DE/Energie/Energieeffizienz/Elektromobilitaet/elektromobilitaet_node.html

Fahrzeugbestellung

AMS kauft das Fahrzeug bei dem Händler, den Sie bzw. Ihr Arbeitgeber ausgewählt haben - auf Grundlage der Konditionen, die vereinbart wurden. Sofern Sie das Fahrzeug selbst bestellen wollen, vermerken Sie bitte im Kaufvertrag, dass AMS berechtigt ist, in Ihre Bestellung bzw. den Kaufvertrag "einzutreten". Der Bestelleintritt erfolgt allerdings nur, wenn der Leasingvertrag mit Ihrem Arbeitgeber zustande kommt. Deshalb sollten Sie sich vorher schriftlich mit uns abstimmen.
Sie haben grundsätzlich freie Wahl und können den Pkw bzw. das (Elektro-) Fahrrad frei konfigurieren. Wenn Ihr Arbeitgeber zustimmt, können Sie sich sogar für mehrere Dienstfahrzeuge gleichzeitig entscheiden - für sich und für Ihre Angehörigen. Ihr Arbeitgeber behält sich in jedem Einzelfall eine Prüfung vor.
Sie können den Händler grundsätzlich selbst auswählen - und mit dem Händler den Kaufpreis vereinbaren, zu dem AMS das (Elektro-) Fahrrad oder den Pkw kaufen soll. Sofern jedoch die Großabnehmerkonditionen genutzt werden, erfolgt die Auswahl des Händlers durch AMS bzw. Ihren Arbeitgeber.
Die Sonderkonditionen, die Ihnen der Händler anbietet, können grundsätzlich auch für das Dienstfahrzeug - und auch im Rahmen der Gehaltsumwandlung - genutzt werden.
Die Einkaufskonditionen des Arbeitgeber können auch im Rahmen der Gehaltsumwandlung genutzt werden. Der Preisvorteil mindert die betrieblichen Fahrzeugkosten und damit den Betrag der Gehaltsumwandlung - und löst keinen steuerpflichtigen geldwerten Vorteil aus.

Leasingvertrag für Dienstfahrräder

Für Dienstfahrräder bietet AMS einen Leasingvertrag mit Teilamortisation an. Die Vertragslaufzeit beträgt einheitlich für alle Verträge 36 Monate. Der kalkulierte Restwert beträgt 10% des ursprünglichen Neupreises. Eine Berliner Steuerberatungsgesellschaft hat spetiell für das Thema Dienstfahrrad einen Leitfaden zusammengestellt: https://www.felix1.de/sites/default/files/content_images/pdf/felix1de-praxisratgeber-dienstfahrrad-2017.pdf
Das Dienstfahrrad wird vom Leasinggeber, in diesem Fall AMS, bei dem Händler gekauft, den Sie bzw. Ihr Arbeitgeber ausgewählt haben. Alle Lieferanten stehen zur Auswahl. Dabei kann es sich auch um einen Online-Anbieter handeln. AMS verlangt vom Lieferanten bzw. Händler weder eine Provision noch einen zusätzlichen Preisnachlass. Eine Übersicht der Händler, Hersteller und Fahrrad-Modelle finden Sie auf der Seite https://www.greenfinder.de
Die Berechnungsgrundlage für den Leasingvertrag ist der tatsächliche Kaufpreis - nach Abzug des ausgehandelten Einkaufsrabattes. Der vertragliche Restwert beträgt grundsätzlich 10% des Kaufpreises. Je höher der Rabatt, umso geringer die Leasingrate und damit die Gehaltsumwandlung. Der Rabatt mindert nicht den geldwerten Vorteil
AMS finanziert auch das Zubehör, das mit dem Dienstrad verbaut wird. Dazu gehören Fahrradcomputer, Fahrradschlösser oder Ersatzakkus. Anhänger, Helme, Bekleidung, Fahrradtaschen o.ä. fallen nicht darunter.
Das Dienstfahrrad ist durch AMS bei Raub, Diebstahl, Unfall Vandalismus, Fall- oder Sturzschäden, Brand, Explosion, Blitzschlag, Sturm, Hagel, Überschwemmung, Lawinen und Erdrutsch sowie bei Bedienungsfehlern versichert. Sie können das Dienstfahrrad jedoch auch selbst versichern - bei dem Versicherer Ihrer Wahl im Rahmen der Hausratversicherung oder auf Grundlage einer Zusatzversicherung, die Sie privat abschließen.
Für Pflege, Wartung, Inspektionen und Verschleißreparaturen sind Sie verantwortlich. Dazu gehört auch die jährliche Prüfung der Betriebssicherheit. Die Werkstattrechnungen sind auf AMS auszustellen und von Ihnen zu bezahlen. AMS erstattet Ihnen die Kosten bis zur Höhe der kumulierten Rücklage. Die Rücklage erhöht die Gehaltsumwandlung und damit Ihre Steuerersparnis. Dadurch können sich die Werkstattkosten "netto" für Sie halbieren.
Bei Vertragsende können Sie das Dienstfahrrad kaufen. Die Finanzbehörden setzen den Marktwert eines Dienstfahrrads nach 36 Monaten mit 40% des ursprünlichen Brutto-Listenpreises (UPE) an, sofern nicht durch das Gutachten eines Sachverständigen ein geringerer Zeitwert nachgewiesen wird. Liegt der Kaufpreis unter dem Zeitwert des Fahrrads, ist der Preisvorteil zu versteuern.
Sofern Sie das Dienstfahrrad bei Vertragsende nicht käuflich erwerben wollen, ist das Dienstfahrrad an AMS zurückzugeben. Das Fahrrad muss sich bei Rückgabe in einem verkehrs- und betriebssicheren Zustand befinden.
Etwa vier Wochen nach Vertragsende erstellt AMS die Schlussabrechnung für das Dienstrad. Eine Nachbelastung ist grundsätzlich ausgeschlossen, da AMS mögliche Mehrkosten bereits während der Laufzeit mit dem Mitarbeiter abrechnet. Der Saldo aus der Schlussabrechnung kann steuerfrei auf einen Folgevertrag angerechnet werden. Auszahlungen erfolgen an den Leasingnehmer, also den Arbeitgeber, und mindern den Vorteil der Gehaltsumwandlung.
Das Steuerrecht sieht nicht vor, die private Anschaffung eines Fahrrads aus dem Brutto-Gehalt zu bezahlen. Doch genau diesen Eindruck erwecken manche Anbieter. Worauf Sie achten sollten, damit das Dienstfahrrad aus steuerlicher Sicht nicht zum Privatfahrrad wird, ist in einem Aufsatz erläutert, der in der Steuerfachzeitschrift NWB erschienen ist. Den Beitrag können Sie online lesen unter: http://www.ddniedersachsen.de/uploads/media/Anl._6_Das_Dienstrad_als_Steuerfalle.pdf

Leasingvertrag für Dienstwagen

Für Dienstwagen bietet AMS Verträge mit Kilometerabrechnung an. Dabei wird bei Vertragsende die tatsächliche Fahrleistung der kalkulierten Fahrleistung gegenübergestellt. Mögliche Mehr- oder Minderkilometer werden abgerechnet.
Das Dienstfahrrad wird vom Leasinggeber, in diesem Fall AMS, bei dem Händler gekauft, den Sie bzw. Ihr Arbeitgeber ausgewählt haben. Alle Lieferanten stehen zur Auswahl. Dabei kann es sich auch um einen Online-Anbieter handeln. AMS verlangt vom Lieferanten bzw. Händler weder eine Provision noch einen zusätzlichen Preisnachlass.
Die Berechnungsgrundlage für die Leasingraten ist der tatsächliche Kaufpreis - nach Abzug des Einkaufsrabattes. Der kalkulierte Restwert mindert die Leasingraten und richtet sich nach der Fahrleistung und der Vertragslaufzeit. Je höher der Einkaufsrabatt, umso geringer die Leasingrate und damit die Gehaltsumwandlung. Der Rabatt mindert nicht den geldwerten Vorteil.
Der Dienstwagen wird grundsätzlich von AMS haftpflicht- und vollkaskoversichert - mit Ihrem persönlichen Schadenfreiheitsrabatt (SFR), der Ihnen auch erhalten bleibt. Sie sind bei einem Verlust oder Totalschaden vor Unterdeckung geschützt. Die Versicherungsprämie ist in den Vollkosten des Dienstwagens und damit in dem Betrag der Gehaltsumwandlung enthalten. Sie können den Dienstwagen jedoch auch selbst versichern - und die Prämie privat bezahlen.
Damit können Sie bargeldlos tanken und sonstige Leistungen (bspw. Fahrzeugwäsche) beziehen. Die Kosten werden von AMS bezahlt und mit den kalkulierten Beträgen verrechnet. Sollten die tatsächlichen Kosten höher sein als die für die Laufzeit kalkulierten Beträge, sind die Mehrkosten auszugleichen. Ein Überschuss wird erstattet.
AMS bezahlt alle Kosten für Kfz.-Steuer, Versicherung, Wartung, Reifen, Kraftstoff etc. und stellt die Kosten den kalkulierten Beträgen, die mit Ihnen bei Vertragsbeginn vereinbart wurden, gegenüber. Die kalkulierten Beträge werden in der Gehaltsumwandlung berücksichtigt und erhöhen somit den Steuervorteil.
Wenn Sie grundsätzlich interessiert sind, den Dienstwagen am Ende der Leasingdauer zu kaufen, sollten Sie uns das bei Vertragsabschluss mitteilen. Liegt Kaufpreis, den Sie bei Vertragsende bezahlen, unter dem Marktwert, so ist der Preisvorteil zu versteuern. Der Marktwert wird von einem unabhängigen Sachverständigen ermittelt. Der Kaufpreis, den Sie bezahlt haben, wird dem vertraglichen Restwert gegenübergestellt. Der Mehrerlös darf gemäß Leasing-Erlass zu 75% erstattet werden.
Wenn Sie den Dienstwagen bei Vertragsende nicht käuflich erwerben, ist das Fahrzeug an AMS zurückzugeben. Die Rückgabe erfolgt bei einer nahegelgenen Prüfstelle einer Sachverständigen-Organisation (z.B. DEKRA). Dabei werden der Kilometerstand und der Fahrzeugzustand protokolliert. Übliche Gebrauchsspuren (bspw. Parkplatzdellen) bleiben unberücksichtigt. Eine Nachbelastung ist grundsätzlich ausgeschlossen, da in der Leasingkalkulation auch außergewöhnliche Kosten berücksichtigt sind. Dadurch ergibt sich bei Vertragsende regelmäßig ein Guthaben, das mehr oder weniger hoch ist. Das Guthaben kann steuerpflichtig ausgezahlt oder steuerfrei auf einen Folgevertrag angerechnet werden.
Etwa acht Wochen nach Vertragsende erstellt AMS die Schlussabrechnung für den Dienstwagen. Eine Nachbelastung ist grundsätzlich ausgeschlossen, da AMS mögliche Mehrkosten bereits während der Laufzeit mit dem Mitarbeiter abrechnet. Der Saldo aus der Schlussabrechnung kann steuerfrei auf einen Folgevertrag angerechnet werden. Auszahlungen erfolgen an den Leasingnehmer, also den Arbeitgeber, und mindern den Vorteil der Gehaltsumwandlung.
Das Steuerrecht sieht nicht vor, die private Anschaffung eines Kraftfahrzeuges aus dem Brutto-Gehalt zu bezahlen. Doch genau diesen Eindruck erwecken manche Anbieter. Worauf Sie achten sollten, damit der Dienstwagen aus steuerlicher Sicht nicht zum Privatwagen wird, ist in einem Aufsatz erläutert, der in der Steuerfachzeitschrift NWB erschienen ist. Sie können den Aufsatz hier anfordern: https://datenbank.nwb.de/Dokument/Anzeigen/624623/

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